Das Pflegeleitbild wurde 1999 gemeinsam mit den Mitarbeitern konzipiert. Es hat heute einen ideellen Wert und bleibt als Grundgedanke aus dem sich die heutige Qualitätspolitik entwickelte, bestehen. Es soll gleich zeitig den Prozess der stetigen Weiterentwicklung und Verbesserung verdeutlichen.

Pflegeleitbild

© 20.03.1999, Bernd Lohmann im Auftrag des ASFD Pflegedienstes.

 

Erläuterungen zum Pflegeleitbild des ASFD:

tendenziös >

ausrichtungsgebunden; gemeint sind etwa konfessionelle oder
konfessionellgebundene Einrichtungen; darunter fallen ebenso
Betriebe der AWO, des DRK oder der Bundesknappschaft.

Definition I > 

entnommen aus Die Schwester/ Der Pfleger, < Ausgabe 10/98;
Sowohl WHO als auch DBfK bedienen sich – interpretativ- 
dieser Definition 

Definition II > 

festgeschrieben durch Arthur Jores (-+ 1989 -) Endokinolige 
Ordinarius in Hamburg-Eppendorf, fälschlich als „Vater“ der 
psycho-somatischen Medizin bezeichnet.

Definition III >

das Interaktions-Modell wurde entwickelt von Joan Riehl, einer
amerikanischen Pflegewissenschaftlerin und 1978 erstmals 
veröffentlicht. Riehl sieht Pflege stets im Spannungsfeld einer 
„Bezugs-Offensive“. So wenig, wie es möglich ist nicht zu 
kommunizieren, so wenig ist es möglich „beziehungslos“ zu sein. 
Beziehung findet stets und ständig zwischen Menschen statt. Dies 
trifft verstärkt für die Pflege-Interaktion zu.

Professionalität > 

ist die ständige Weiterentwicklung eines Berufsbildes –
in unserem Fall die Pflege- durch die Berufsangehörigen.

Ethik > 

von Ethos = Haltung; ohne Haltung und Einstellung können 
Pflegende ihren Beruf nicht ausüben